Georg Ringsgwandl (c) Pitschenrieder

Arge Disko

 

Ob arg oder Abk. für Arbeitsgemeinschaft wird sich im Laufe des Abends herausstellen. Es mag krowotisch scheppern oder mild an deine Seele hauchen, Freuden-, Traum- oder Veitstanz, alles möglich in dieser Disko.

Krisen-, Weichteil- oder Knochendisko, kein Problem für den Doktor, der sein eigener Patient ist. Manisch-melancholisch, und das ohne Versicherung.

Der zarten Seele, dem derben Gemüt, allen wird geholfen. Tu das Richtige zu Zeiten der Energiekrise: spar dein Gas daheim, geh in ein Ringsgwandl-Konzert!

Besetzung:

Herr Dr. Ringsgwandl: Guitarre & Gesang

Herr Daniel Stelter: Exquisite Gitarren & feinste Mandoline

Christian Diener: Bombastische Bässe

Mr. Tommy Baldu: gediegenes Schlagwerk

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Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris

VOM MÄDCHEN ZUR JUNGEN FRAU IM GLANZ UND GRUSEL DES ROCK‘N’ROLL

Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris

Kurz vorm Verschrotten seines Laptops entdeckt Ringsgwandl in einem Winkel der Festplatte Notizen, die seine langjährige Tourbegleiterin Doris verfasst haben muss. Sie ergeben die Geschichte einer Frau, die mit elf als Babysitterin zur Familie kam, mit zwölf das erste Mal Platten bei einem Ringsgwandl-Konzert verkaufte und später sein Tourmanagement übernahm. Sie lernt Bett und Hirn von Toningenieuren, heroinsüchtigen Bassisten und Fernsehredakteuren kennen – den ganzen Zirkus des Showgeschäfts. Dann, mit Mitte dreißig, vernimmt sie das Ticken der biologischen Uhr und setzt sich mit reichlich Schwarzgeld ins Ausland ab. Ein Roman mit schnellen Szenenwechseln, wildem Sound und tiefen Untertönen.

Erscheint am 13.07.2023 bei dtv – mehr Infos gibt es hier!

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Frohe Botschaft!

Am Ostermontag, 05. April, strahlt BR2 um 15:05 Uhr den Radiomitschnitt eines „Woanders“-Konzerts aus der Nürnberger Tafelhalle aus. Das Konzert war 2016, aber mehr live geht ja grad nicht, und es sollte äußerst unterhaltsam sein – deshalb: Einschaltempfehlung!

Hier gehts zur Sendung.

Wuide unterwegs(c) Ralf Standtke_Helmbrechts 2009

Wuide unterwegs…

… wird das neue Liveprogramm heißen.

Noch einmal der heftige Radau. Sex & Drugs & RocknRoll & Funk & Punk & Maiandacht. Besuch bei den aufgezwickten Gesängen der frühen Jahre. Keine Oldie-Andacht, ein Hochamt für aufgekratzte Geister im musikalischen Irrenhaus. Ein reifer Herr, geleitet von ungestümen jüngeren, und die alten Granaten werden endlich so gespielt, wie sie es vor 20, 30 Jahren schon verdient hätten.

Neue Termine sind online!

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Die RUTH 2017 geht an Ringsgwandl

„Georg Ringsgwandl ist ein Paradiesvogel mit bayrischem Idiom. Einer, der behauptet, er singe „mehr oder weniger grausam“ – was nicht allein auf die Stimme gemünzt sein dürfte. Ringsgwandl ist ein Seismograph mitmenschlicher Befindlichkeiten und Abgründe. Seit er vor über zwanzig Jahren seinen Brotberuf als Arzt gänzlich an den Nagel hing, provoziert der Musikkabarettist mit schrillem Outfit und bissigen Texten. Zwar ist er mittlerweile milder geworden – schließlich „trinke auch der wildeste Hund irgendwann Kamillentee“ -, doch bequem gemacht hat er es weder sich noch anderen. Sein Blick bleibt scharf, seine Feder schwarzhumorig, seine Songs angriffslustig und offenbarend. Schließlich gibt es eine ganze Menge zu vermelden über unsere Wohlstandskultur und unser Streben nach immer mehr. Und wer wenn nicht Ringsgwandl berichtet uns über die Absurditäten, die es nur in der bayerischen Provinz gibt und die Auswirkungen haben landesweit. Für die Fähigkeit, seine Heimat Bayern künstlerisch ganz und gar zu erfassen, ihre Eigenheiten seinen Landsleuten vor Augen zu führen und sie den anderen – den Nichtbayern – verständlich zu machen, erhält Ringsgwandl die RUTH 2017.“

http://www.weltmusikpreis.de/RUTH-2017.html

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Anschauen! „bergheimat“ mit Georg Ringsgwandl

Wenn schon Fernsehen, dann was gscheids!

Am Sonntag, 04.12.2016 um 15:15 wird der Film „bergheimat – Georg Ringsgwandl“ im Bayerischen Fernsehen wiederholt. Wir empfehlen wärmstens: einschalten!

Wenn einer sich dort nicht zuhause fühlt, wo er aufgewachsen ist, wo ist er dann daheim? Aufgewachsen ist Georg Ringsgwandl in der prächtigen Berglandschaft Reichenhalls, am Fuß des Predigtstuhls. Eher widerwillig erkundet er in seiner Kindheit die Gipfel der Heimat, während seine Klassenkameraden in den Ferien Griechenland oder Italien entdecken. Zu arm ist die Familie, als dass sie sich eine große Urlaubsreise leisten könnte. Nach dem Abitur verlässt Georg Ringsgwandl seinen Geburtsort so schnell als möglich, um in Würzburg und Kiel Medizin zu studieren, er geht nach Kalifornien, um dann als Arzt wieder nach München zurückzukehren.
Ob die Mythen- und Sagenwelt des Untersbergs ihn trotzdem inspiriert hat? Zumindest versteht sich Georg Ringsgwandl als absoluter Gegenentwurf zum alpinen Klischee. Als er in den 70er Jahren erstmals auftritt, trägt er auf der Bühne eine ganz spezielle Tracht: nicht Lederhosen und Janker, sondern Taucheranzug und Schwimmflügel. Ausdruck des Widerstands gegen ein Postkartenidyll?
In seinen Liedern beschreibt Ringsgwandl bissig, aber auch melancholisch und voller Anteilnahme den alltäglichen Überlebenskampf der Menschen seiner Bergheimat. Der Film begibt sich gemeinsam mit dem Liedermacher, Kabarettisten und Verfasser von Musicals auf die Entdeckungsreise in die Bergwelt einer Kindheit, in der „dahoam net dahoam“ ist, wie einer seiner Songs heißt.
Buch und Regie: Reinhard Kungel / Redaktion: Peter Giesecke